Die Werkstatt

…der Tischlerei Jost.

Werkstatt der Tischlerei JostHistorisches Gemäuer

Das Gebäude der Tischlerei Jost hat der Urgroßvater von Tobias Jost, der Landwirt Nikolaus Klein, 1933 eigenhändig als Scheune über 2 Etagen mit je 100m² Nutzfläche errichtet. Unter der Werkstatt befindet sich auch noch der frühere Wein- und Dickrübenkeller.

2008-2009 wurde das Gebäude entsprechend dem Stand der heutigen Technik  energetisch und schallschutztechnisch zur modernen Tischlerei umgebaut. Die letzten Zeitzeugen von damals sind die Original-Bruchsteinmauern, die Tafel mit dem Erbauungsdatum, der Keller, die markanten Deckenbalken sowie einige landwirtschaftliche Arbeitsgeräte von früher, die zur Anschauung an der Werkstattwand hängen.

2011 wurde der angrenzende Hühnerstall abgerissen und ein weiteres Gebäude errichtet, das als Lagerhalle und Garage dient.

Erdgeschoss: ZuschnittabteilungDas ehemalige Holztor wurde durch ein modernes Industriesektionaltor  mit Eingangstür ersetzt.  Direkt nach dem Eingang befindet sich die Zuschnittabteilung mit Plattenlager und elektronisch gesteuerter Kreissäge. Im Winter wird das komplette Werkstattgebäude mit allen in einer Tischlerei entstehenden Holzabfällen durch einen computergesteuerten  Warmluftofen von „Ewi-Therm Winnweiler“ geheizt. Durch die alten ca. 60 cm dicken Bruchsteinmauern kann das Gebäude im Winter die Wärme gut speichern. Bei hohen Außentemperaturen im Sommer,  wird die Temperatur von 21°C  nicht überschritten, so dass zu allen Jahreszeiten eine angenehme Arbeitstemperatur in dem alten Gemäuer herrscht.

1. Geschoss: Hauptmaschinenraum1. Geschoss: Hauptmaschinenraum

Auf der nächsten Ebene befindet sich der Hauptmaschinenraum, zu dem die klassischen Holzbearbeitungsmaschinen wie Abricht- und Dicktenhobelmaschine,  Tischfräsmaschine, Langlochbohrmaschine und Langbandschleifmaschine gehören.
Eine vollautomatische Kantenanleimmaschine sowie eine moderne Dübel- und Beschlagbohrmaschine runden den Maschinenpark ab.

1. Geschoss: Hauptmaschinenraum

Des Weiteren befindet sich auf dieser Ebene auch der Bankarbeitsplatz.

Die obere Etage wird als Lager und Magazin genutzt und ist bei schweren sperrigen Gütern von außen durch eine Laderampe mit dem Gabelstapler erreichbar.